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Altonaer Stiftung für philosophische Grundlagenforschung

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Aus der Satzung

Organisation

Räumlichkeiten

Leitung und Verwaltung

Die Stiftung wird durch einen Vorstand geleitet, bestehend aus Uwe Petersen (Vorsitzender), Valerie Kerruish (Stellvertretende Vorsitzende), und Matthias Kaiser. Für die Verwaltung ist Ulrike Horway zuständig.

Organisation

Die Altonaer Stiftung für philosophische Grundlagenforschung arbeitet in der Hauptsache auf drei Gebieten:
  • dialektische Logik und spekulative Philosophie,
  • Rechtstheorie, und
  • angewandte Ethik.

Entsprechend hat die Stiftung drei Zentren, ein Entwicklungszentrum für spekulative Logik, geleitet von Uwe Petersen, ein Zentrum für Rechtstheorie, geleitet von Valerie Kerruish, und ein Zentrum für angewandte Ethik, geleitet von Matthias Kaiser.

Zentrum für Umwelt- und Technologie Ethik

Anfragen bitte an Matthias Kaiser unter matthias.kaiser@asfpg.de.

Zentrum für Rechtstheorie

Das Zentrum soll das interdisziplinäre Studium der begrifflichen, sozialen und politischen Rechtsgrundlagen unterstützen, unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Kolonialismus bei der Entstehung moderner Rechtsformen.

Das Genre der Rechtstheorie, das am Zentrum verfolgt wird, führt die interdisziplinären Bestrebungen der Critical Legal Theory und Legal Studies fort, die in den letzten Jahrzehnten im Rechtsbereich des "Common Law" Grossbritanniens und seiner ehemaligen Kolonien geführt wurde. Charakteristisch für dieses Genre ist die Verschiebung und die Kritik des internen Gesichtspunktes des Rechtssystems, durch Bezug auf Ansichten anderer Disziplinen oder theoretischer Herangehensweisen.

Das Zentrum hat drei Schwerpunkte: Grundlagen des Rechts, Studium des Rechts mit Blick auf das Recht als ein soziales und kulturelles Phänomen und auf die Vergangenheitsbewältigung innerhalb verschiedener Rechtssysteme.

Das Erbe des britischen Kolonialismus, hinsichtlich der rechtlichen Stellung der einheimischen Bevölkerung in den ehemaligen Kolonien ist ein bevorzugtes Thema am Zentrum.

Die Sprache am Zentrum ist Englisch.

Für weitere Information, bitte an Valerie Kerruish: valerie.kerruish@asfpg.de wenden.

Entwicklungszentrum für spekulative Logik

Aufbauend auf der Arbeit von Uwe Petersen zur dialektischen Logik und spekulativen Philosophie (vgl. Diagonal Method and Dialectical Logic, insbesondere Part G, The Calculus of Dialectical Logic) verfolgt das Zentrum das Ziel, Denkbestimmungen in einem Bereich zu lokalisieren, der in der klassischen (wie auch intuitionistischen) Sequenzenlogik durch die Strukturschlussregeln besetzt ist. Auf der Grundlage einer höheren Logik, d.i. Logik mit uneingeschränkter Abstraktion, in der keinerlei Strukturschlussregeln zur Verfügung stehen (auch nicht die üblicherweise stillschweigend hingenommene Assoziativität der Annahmen) soll der Bereich der Strukturschlüsse schrittweise durch intensionale Operatoren erschlossen werden. Dabei soll die Anzahl der logischen Grundkonstanten so gering wie möglich gehalten werden, idealerweise nur eine einzige Grundkonstante, eine Form der Inklusion. Die zu entwickelnden intensionalen Operatoren sollen die charakteristischen Merkmale von klassischen Denkbestimmungen (Kategorien) widerspiegeln. Die Einführung der Z-Schlüsse und die Definition des Notwendigkeitsoperators in Kapitel XXXIII von Diagonal Method and Dialectical Logic dienen dabei als Vorbild.

Das Entwicklungszentrum für spekulative Logik sucht laufend Mitarbeiter, die über ein solides Verständnis des Gentzenkalküls verfügen und in der Lage sind auch komplexe metamathematische Beweise zu verstehen und selbständig zu entwickeln.

Anfragen bitte an Uwe Petersen unter uwe.petersen@asfpg.de.